01.02. - 08.03.2020                                                    Lombok - Sumbawa - Kuala Lumpur - Phuket

Von Gewohntem und Überraschungen

Nach den neuen Eindrücken, die wir in Thailand gewonnen haben, geht es nun für vier Wochen in bekannte Gefilde. Wir haben knappe drei Wochen Zeit für Lombok und eine Woche für Sumbawa. In Lombok geniessen wir, dass wir im gewohnten Umfeld (gleiche Unterkunft) leben und jeden Tag mit den Scootern den Surfspot aussuchen, der für den Tag am Besten zu uns passt. So vergehen drei Wochen wie im Flug und der Rhythmus surf-eat-sleep-repeat bestimmt unsere Tage auf der Insel. Die vierte Woche ist spannend. Wir fahren mit den Scootern samt Gepäck und Surfboards an die Ostküste Lomboks. Dort setzen wir mit der öffentlichen Fähre über Richtung Osten nach Sumbawa. 

In Sumbawa erwartet uns eine leicht veränderte Natur. Hier ist es extrem grün. Allerdings finden sich hier eher eine Vielfalt an Laubbäumen. Kokospalmen sowie Bananenpflanzen sind selten zu sehen. Daher gleicht die Vegetation eher einem Dschungel als einem tropisches Paradies. 

 

Der Tourismus ist auf Sumbawa noch nicht wirklich angekommen. Lediglich einige Surfer finden den Weg hierher. Uns gefällt das. Durch die noch nicht an den Tourismus angepasste Infrastruktur fühlen wir uns den Menschen und deren Kultur näher als z. B. auf Bali. Die Religion auf Sumbawa ist fast ausschließlich muslimisch. Fast alle Frauen auf Sumbawa tragen Kopftücher. Für mich (Stef) heißt das, dass ich mich nicht schulterfrei in der Öffentlichkeit bewege und möglichst knielange Kleidung trage. 

 

Die Wellen vor Sumbawa sind eher für Fortgeschrittene Surfer. Doch es gibt hier und da auch eine Möglichkeit für uns, wenn die Wellen kleiner sind. Da wir jeweils einen Tag für die Anreise und Abreise benötigen, gehen die Tage viel zu schnell rum und wir beschließen zu einem anderen Zeitpunkt nochmal wiederzukommen.

 

 

English version
Of the usual and surprises

After the new impressions we gained in Thailand, we are now going for four weeks to familiar fields. We have almost three weeks for Lombok and one week for Sumbawa. In Lombok we enjoy the fact that we live in familiar surroundings (same accommodation) and choose every day with the scooters the surf spot that suits us best for the day. So three weeks fly by and the rhythm surf-eat-sleep-repeat determines our days on the island. The fourth week is exciting. We drive with the scooters including luggage and surfboards to the east coast of Lombok. There we take the public ferry to Sumbawa via the east. 

 

In Sumbawa a slightly changed nature awaits us. Here it is extremely green. However, there is rather a variety of deciduous trees. Coconut palms as well as banana plants are rarely to be seen. Therefore the vegetation is more like a jungle than a tropical paradise. 

 

Tourism has not really arrived on Sumbawa yet. Only some surfers find their way here. We like it. Due to the infrastructure not yet adapted to tourism we feel closer to the people and their culture than e.g. on Bali. The religion on Sumbawa is almost exclusively Muslim. Almost all women on Sumbawa wear headscarves. For me (Stef) this means that I do not move in public without shoulders and wear knee-length clothes if possible. 

 

The waves off Sumbawa are rather for advanced surfers. But there is a possibility for us here and there when the waves are smaller. As we need one day each for arrival and departure, the days go by much too fast and we decide to come back at another time.

 

 

Mitte/Ende Februar häufen sich die Schreckensmeldungen bezüglich des Coronavirus und dessen Ausbreitung. Wir haben, da wir Ende Februar mal wieder einen Visarun machen müssen, eine Reise nach Hongkong geplant. Unser bereits gebuchter Flug wird jedoch auf Grund der Vorsichtsmaßnahmen bezüglich des Coronavirus von Air Asia gecancelt. Eine neue Idee muß schnell her. Wir entscheiden uns für drei Tage Kuala Lumpur und fünf Tage Thailand/Phuket. 

 

Kuala Lumpur (Malaysia) ist eine interessante Stadt. Für uns stellt sie eine Mischung aus Singapur und Bangkok dar. Die Stadt erkunden wir wieder zu Fuß oder nehmen bei weiten Wegen auch mal ein Taxi (Grab), was hier sehr sehr günstig ist (60 km Fahrt für 14 Euro). Wir besuchen einen hinduistischen Höhlentempel und haben vom KL Tower aus einen beeindruckenden Blick auf die mächtigen Petronas Towers. Per Flugzeug geht es dann mit Handgepäck auf die Pukhet nach Thailand.

 

Am Flughafen werden wir damit überrascht, dass erstmalig auf unserer Reise, das Gewicht des Handgepäcks kontrolliert wird. Leider müssen wir ein Gepäckstück nachträglich aufgeben, was nicht grad billig ist. Doch bis dahin hatten wir ja immer großes Glück. Insofern haken wir das unter „Lehrgeld“ ab. Angekommen auf der Phuket leihen wir uns gleich am Flughafen Scooter, mit denen wir dann über die ca. 60 km lange Insel fahren. Die Phuket gefällt uns nicht. Sie ist dicht besiedelt und stark vom Tourismus geprägt. Außer einem schönen Schnorchelerlebnis gibt es nicht viel zu berichten. Für uns sind die fünf Tage zu lange. Zwei Tage wären ausreichend gewesen. Aber nun gut. Jetzt wissen wir, wo wir nicht mehr hin möchten ;)

 

Am 8. März geht es dann zurück nach Bali/Denpasar. Wir werden morgen nach Sumatra fliegen und sind sehr gespannt, was uns auf der Insel erwartet. Sumatra gilt als Surfparadies für sehr gute Surfer, die den Ritt in der Barrel suchen. Werden wir Wellen finden, die wir surfen können? Wird die Vegetation anders sein, als bisher erlebt?  Wir sind wie immer gespannt auf die neue Reiseetappe und werden berichten…

English version

In the middle/end of February, the horror reports concerning the coronavirus and its spread become more frequent. We have planned a trip to Hong Kong, because we have to do a visa run at the end of February. However, our already booked flight will be cancelled by Air Asia due to the precautionary measures regarding the corona virus. A new idea has to come quickly. We decide on three days Kuala Lumpur and five days Thailand/Phuket. 

 

Kuala Lumpur (Malaysia) is an interesting city. For us it is a mixture of Singapore and Bangkok. We explore the city again on foot or take a taxi (grave) for long distances, which is very cheap here (60 km ride for 14 Euro). We visit a Hindu cave temple and have an impressive view of the mighty Petronas Towers from KL Tower. By plane we will then take hand luggage to the Pukhet in Thailand.

 

At the airport we are surprised that for the first time on our journey the weight of hand luggage is checked. Unfortunately we have to check in one piece of luggage later, which is not exactly cheap. But until then we always had great luck. Therefore we check this off under "learning money". Arrived on Phuket we borrow scooters at the airport, with which we drive over the 60 km long island. We do not like the Phuket. It is densely populated and strongly influenced by tourism. Apart from a nice snorkeling experience there is not much to tell. For us the five days are too long. Two days would have been enough. But now well. Now we know where we do not want to go anymore ;)

On March 8th we will go back to Bali/Denpasar. Tomorrow we will fly to Sumatra and are very curious what to expect on the island. Sumatra is considered a surfing paradise for very good surfers who are looking for a barrel ride. Will we find waves we can surf? Will the vegetation be different from what we have experienced so far?  As always, we are curious about the new stage of the trip and will report...