26.11. - 09.12.2019 Lombok

Weite Wege, die sich lohnen

Die letzen anderthalb Wochen auf Lombok sind nochmal richtig interessant für uns. Gespannt warten wir auf den Tag an dem unsere neuen Surfboards von Bali aus per Boot nach Lombok geschifft werden. Die Tage bis dahin fühlen sich zäh wie Gummi an. Erschwerend kommt hinzu, dass Barney sich leicht das Knie beim Surfen angeschlagen hat und die Stelle verheilen muss. Daher ist erst mal Wasserpause angesagt. 

 

Wir verbringen die Tage meist am Strand von Tanjung Aan. Hier schauen wir sehnsüchtig auf´s Meer und lesen. An einem Nachmittag fahren wir mit Jasmine und ihrer Familie zum Angeln. Das ist ein besonderes Vergnügen. Das erste mal eine Angel in der Hand und gleich einige Fische gefangen, die wir am Abend bei unserem Skipper Bahr und seiner Familie grillen.

 

Mit Yogaübungen und Take-Off Training versuchen wir nicht aus der Übung zu kommen. Es ist immer noch trocken hier in Lombok, von Regenzeit keine Spur. An manchen Tagen steigt das Thermometer auf über 35 Grad. 

 

Just an dem Tag, an dem wir morgens früh mit den Scootern Richtung Norden aufbrechen, um die Baords in Bangsal abzuholen, beginnt es zu Regnen. Zum Glück hält der Regen nur für knapp 30 Minuten an und die Strassen sind, Dank der Sonne, recht schnell wieder trocken. Wir machen uns also auf den Weg. Zuerst fahren wir knapp 40 km nach Mataram. Hier holen wir die bei Anreise beantragten Visaverlängerungen und unsere Reispässe ab. In der Stadt ist ordentlich viel Verkehr und das Fahren mit den Scooter erfordert volle Aufmerksamkeit. 

 

Bei der Imigration-Behörde klappt dann alles ganz unproblematisch. Barney bekommt unsere Reisepässe mit Visum ausgehändigt. Es geht dann gleich 50 km weiter Richtung Norden nach Bangsal. Hier ist der Hafen, an dem unsere Surfbretter mit dem Fastboot ankommen werden. Der Transport ist bestens organisiert. Schon auf dem Weg  von Bali nach Lombok meldet sich Kapitän Eric per Whats App und teilt uns mit, dass er pünktlich um 13 Uhr ankommen wird. Das Boot legt an, die Bretter werden uns übergeben, wir winken dem Kapitän good-bye und sind super happy, als wir die Bretter endlich auf die Surfracks unserer Scooter schnallen und uns auf den Weg in Richtung Süden machen. 90 km und 2 Stunden später sind wir in unserer Unterkunft wohlbehalten angekommen und schauen uns mit einem breiten Grinsen die zwei Schönheiten an.

 

Barneys Knie ist mittlerweile verheilt. Wie packen am nächsten Tag früh Morgens unsere neuen Bretter auf die Scooter und fahren bei Sonnenaufgang zu dem Surfspot nach Aerguling. Hier werden die Surfboards mit Meerwasser getauft. Wir fühlen uns schnell wohl auf den Boards und fahren am Nachmittag nochmal zu dem Surfspot nach Tanjung Aan zum Surfen. Knapp 6 km paddeln wir an dem Tag und fallen Abends erleichtert und überglücklich ins Bett.

 

Jetzt heißt es auch schon wieder weiterziehen. Wir packen unseren Rucksack und es geht ab nach Medewi. Wir freuen uns darauf, viele Bekannte wieder zu treffen und wieder am Point zu surfen. Wie das funktioniert? Wir werden sehen….

Stay tuned!

 

English version

 

The last week and a half on Lombok are really interesting for us again. We are eagerly awaiting the day when our new surfboards will be shipped by boat from Bali to Lombok. The days until then feel as tough as rubber. To make things worse, Barney slightly kneeled while surfing and has to heal the spot. So it's time for a water break. 

 

We spend the days mostly at the beach of Tanjung Aan. Here we look longingly at the sea and read. One afternoon we go fishing with Jasmine and her family. This is a special pleasure. The first time a fishing rod in the hand and immediately some fish caught, which we grill in the evening with our skipper Bahr and his family.

 

With yoga exercises and take-off training we try not to get out of practice. It is still dry here in Lombok, no trace of the rainy season. On some days the thermometer rises to over 35 degrees. 

 

Just on the day we leave early in the morning with the scooters to the north to pick up the Baords in Bangsal, it starts to rain. Fortunately, the rain only stops for about 30 minutes and the roads are dry again quite quickly thanks to the sun. So we set off. First we drive about 40 km to Mataram. Here we pick up the visa extensions and our passports. There is a lot of traffic in the city and driving the scooters requires full attention. 

 

At the immigration office everything works without any problems. Barney gets our passports with a visa. Then we go 50 km further north to Bangsal. Here is the harbour where our surfboards will arrive with the fast boat. The transport is well organized. Already on the way from Bali to Lombok, Captain Eric reports by Whats App and informs us that he will arrive punctually at 13 o'clock. The boat moors, the boards are handed over to us, we wave good-bye to the captain and are super happy when we finally strap the boards onto the surfracks of our scooters and head south. 90 km and 2 hours later we arrived safely in our accommodation and look at the two beauties with a broad grin.

 

Barney's knee has healed in the meantime. The next day early in the morning we put our new boards on the scooters and drive to the surf spot in Aerguling at sunrise. Here the surfboards are baptized with sea water. We quickly feel comfortable on the boards and drive to the surf spot in Tanjung Aan in the afternoon for surfing. We paddle about 6 km that day and fall into bed in the evening relieved and overjoyed.

 

Now we have to move on again. We pack our backpack and off we go to Medewi. We look forward to meeting many friends again and surfing again at the point. How does it work? We will see....

 

 

Stay tuned!