08.04.-26.04.2019 - Medewi, Bukit, Lembongan

 

 Bevor wir Medewi vorerst „selamat jalan“ sagen, geht es am Montag, 08.04.19, zur Botschaft nach Denpasar. Hier lassen wir unsere Fingerabdrücke registrieren und hinterlegen ein Foto. Der Reisepass ist damit allerdings noch nicht fertig. Es dauert jetzt nochmal ein paar Tage, bis das Visa genehmigt wird. Das überrascht uns, da es ursprünglich geplant war, dass wir unsere Reisepässe heute frisch gestempelt mitnehmen. Aber wir sind ja geduldig.

 

Der Rest der Woche verläuft recht unspektakulär. Wir gehen täglich surfen, genießen die Freiheit auf eigene Faust mit dem Roller die Region weiter zu erkunden und bereiten uns auf die nächste Etappe vor. Ende der Woche erwischt mich (Stef) die Sonne heftig. Meine Lippe ist verbrannt und so muss ich mal wieder dem Wasser für einige Tage bye-bye sagen. Doch Barney macht es mir recht leicht, da er sich eine Erkältung einfängt und auch nicht ins Wasser kann.

 

Wir nutzen die Zeit und fahren mit unseren Scootern in die Berge und touren mit den wendigen Gefährten durch die wundervolle Natur des Inlands. Die Tour schließen wir mit einem leckern Essen in Balian ab. Hier sitzen wir im Warung und schauen auf´s Meer. Die Wellen sind spektakulär. Der Swell ist da und die Höhe der Wellen ist von Land aus unbeschreiblich. Es sind ca. 3 - 4 Meter hohe Wände. Auch in den kommenden Tagen soll es groß bleiben, was uns nicht weiter stört, da wir eh ausser Gefecht gesetzt sind.

 

In der Villa Khalisha finden sich neue Gäste ein, die gemeinsam an einem Surfcamp teilnehmen. Wir gehen am Abend gemeinsam essen und unterhalten uns hervorragend. Hier trifft Deutschland auf Finnland, Canada und die USA. Und - auch wenn sich das jetzt komisch anhört - sind auch endlich mal ein paar Personen aus unserem Semester dabei und die Gespräche etwas tiefgründiger als nur „Wo kommt ihr her, wie lange bleibt ihr“.

 

Am 18.04.19 wird gepackt. Es geht auf die Bukit. Da wir (natürlich) VIEL zu VIEL Zeug dabei haben, lassen wir für die Weiterreise einen kompletten Reiserucksack voll Klamotten bei Agung. Er wird die Sachen für uns aufbewahren, bevor wir dann kurz vor Ende unserer Reisezeit nach Medewi zurückkehren und dort die letzten zwei Wochen verbringen. Agung organisiert auch unseren Transfer auf die Bukit. Im klimatisierten Minivan lassen wir uns bequem in den Süden bringen. Die Surfbretter begleiten uns.

 

In Balangan treffen wir es gut an. Wir haben den Surfspot direkt vor der Nase und können jederzeit checken, wie die Wellen sind. Allerdings ist auch jetzt der Swell noch zu stark. Die Wellenhöhe für uns nicht machbar. Wir organisieren uns Scooter und fahren in den zwei Tagen Surfspots wie Dreamland, Padang Padang und Uluwatu ab. Dreamland und Padang Padang sind erschreckend touristisch. Damit kommen wir garnicht klar. Es fühlt sich an wie auf dem Rummel. Wir betrachten die Szenerie nur von Weitem und schauen lieber aus der Ferne raus aufs Meer. Die Zeit auf der Bukit vergeht schnell, ist aber auch ausreichend um alles mal gesehen zu haben. 

 

 

Unsere Reise geht am 21.04.19 weiter auf die Nusa Lembongan. Hier bleiben wir bis zum 26.04.19. Wir organisieren einen Fastboat-Transfer, pick-up an der Unterkunft inklusive. Die Boote, die jede Menge Menschen, die zum Teil nur für einen Tagestrip auf die Nusa Lembongan möchten, transportieren sind recht klein. Sie legen fast direkt am Strand an. Einen Steg gibt es nicht. Also heißt es: Schuhe aus, Gepäck über Kopf und durchs Wasser zum Boot. Nach knapp 1 Stunde kommen wir in Lembongan an. Nusa Lembongan, Nusa Ceningan und Nusa Penida sind die drei kleinen Inseln im Osten vor Bali. 

 

Die Unterkunft „The Well House“ ist wunderhübsch und nur 1 Minute zu Fuß vom Mushroom Beach entfernt. Wieder leihen wir uns zwei Scooter mit Boardrag und erkunden die Insel. Die Distanzen hier sind sehr kurz. In einem halben Tag können wir mit den Scootern locker einmal um die Insel fahren. Der Weg führt immer wieder auf Anhöhen, die unglaubliche Sicht auf den Vulkan Agung preis geben. Auf Lembongan gibt es 3 Surfspots. Einen davon (Playgrounds) haben wir gleich um die Ecke am Coconut Beach. Der Weg dorthin führt über steile schmale Dschungelpfade. Vom Coconut Beach müssen wir nur eine kurze Strecke zum Reefbreake paddeln. Die Welle läuft am Besten bei Mid-to-Hightide. Barney versucht sich daran, ich passe und paddel mit Pauline (mein Surfbrett) nur ein bisschen neben dran und schau zu.

 

Auf den Inseln gibt einiges zu erkunden. Darunter die Insel Nusa Ceningan. Sie ist die kleinste und attraktivste der drei Inseln. Lembongan und Ceningan sind mit einer kleinen gelben Brücke verbunden. Nur Fußgänger uns Scooter können die Brücke befahren. Dem entsprechend gibt es keine Autos auf Ceningan. Wir finden paradiesisch anmutende Buchten, Waterholes (hier gibt es riesige Wasserfontänen, wenn das Meer auf die Felsen schlägt) und einen Surfspot (nix für uns) der mit Delfinen geteilt werden kann. 

 

Am 26.04.19 geht es nach Lombok. Hier sind wir endlich wieder mit Surfcoach im Wasser. Es wird Zeit, dass wir weitere Fortschritte machen. Der Take-Off wird langsam besser, doch Bottom- und Topturn sind noch in den Kinderschuhen. Wir versprechen uns von Lombok einen Sprung zum Intermediate Level. Ob das klappt? Wir werden bald davon berichten….

English short version 

Before we say "selamat jalan" to Medewi, we will go to the embassy in Denpasar on Monday, 08.03.19.  Here we register our fingerprints and leave a photo.  But the passport is not ready yet.  It will take another few days until the visa is approved.  This surprises us, as it was originally planned that we would take our passports with us today, freshly stamped.  But we are patient.


The rest of the week is quite unspectacular.  We go surfing daily and enjoy the freedom to explore the region on our own.  At the end of the week the sun catches me (Stef) violently.  My lip is burnt and so I have to say bye-bye to the water for a few days.  But Barney makes it quite easy for me, because he catches a cold and can't get into the water either.

We use the time and drive with our Scooter into the mountains and tour with the agile companions by the wonderful nature of the inland.  The tour ends with a delicious meal in Balian.  Here we just sit and enjoy the view to the waves. The waves are spectacular.  The swell is there and the height of the waves is indescribable from land.  The walls are about 3 - 4 meters high.  Also in the coming days it should remain largely, which does not disturb us further, since we are set anyway out of action.

In the Villa Khalisha there will be new guests who will take part in a surf camp together.  We have dinner together in the evening and have an excellent conversation.  Here Germany meets Finland, Canada and the USA.  And - even if this sounds strange - there are finally some people from our semester and the conversations a bit more profound than just "Where are you from, how long are you staying".

 

On 18.04.19 we pack. The journey leads us to the Bukit.  Since we (of course) have MUCH to MUCH stuff with us, we leave a complete travel backpack full of clothes with Agung for the onward journey.  He will keep the clothes for us before we return to Medewi shortly before the end of our journey and spend the last two weeks there.  Agung also organizes our transfer to the Bukit.  In the air-conditioned minivan we are taken comfortably to the south.  The surfboards accompany us.

In Balangan we meet it well.  We have the surf spot right in front of us and can check the waves at any time.  But even now the swell is still too strong.  The wave height is not suitable for us.  We organize scooters and visit surf spots like Dreamland, Padang Padang and Uluwatu during the two days.  Dreamland and Padang Padang are frighteningly touristic.  We can't cope with that.  It feels like the hustle and bustle.  We only look at the scenery from a distance and prefer to look out at the sea from a hill above.  The time on the Bukit passes quickly, but is also sufficient to have seen everything. 

 

Our journey continues on 21.04.19 on the Nusa Lembongan.  Here we stay until 26.04.19. We organize a fastboat transfer, pick-up at the accommodation included.  The boats that transport a lot of people, some of whom only want to go on a day trip to the Nusa Lembongan, are quite small.  They moor almost directly at the beach.  There is no jetty.  So it is: shoes off, luggage over head and through the water to the boat.  After about 1 hour we arrive in Lembongan.  Nusa Lembongan, Nusa Ceningan and Nusa Penida are the three small islands in the east before Bali. 

 

The accommodation "The Well House" is beautiful and only 1 minute walk from Mushroom Beach.  Again we rent two scooters with boardrag and explore the island.  The distances here are very short.  In half a day we can easily drive around the island with the scooters.  The way leads again and again on hills, which give unbelievable view on the volcano Agung.  On Lembongan there are 3 surf spots.  One of them (Playgrounds) we have just around the corner at Coconut Beach.  The way there leads over steep narrow jungle paths.  From Coconut Beach we only have to paddle a short distance to the reefbreake.  The wave runs best at Mid-to-Hightide.  Barney tries it, I pass and paddle with Pauline (my surfboard) just a little beside it and watch.

 

There is a lot to explore on the islands.  Among them the island Nusa Ceningan.  It is the smallest and most attractive of the three islands.  Lembongan and Ceningan are connected by a small yellow bridge.  Only pedestrians and scooters can drive on the bridge.  Accordingly, there are no cars on Ceningan.  We find waterholes (there are huge water fountains when the sea hits the rocks) and a surf spot (not for us) that can be shared with dolphins. 

 

 

On 26.04.19 we go to Lombok.  Here we are finally again with a Surfcoach in the water.  It is about time, because we like to go for further progress.  The take-off is getting better, but bottom and top turns are still in their infancy.  We expect Lombok to take us to the intermediate level.  Will that work?  We will report about it soon....